Was steckt hinter dem m-Commerce Boom?

In den letzten Jahren haben sich unsere Shopping-Gewohnheiten grundlegend verändert. Ursprünglich kauften wir alltägliche Gebrauchsartikel, wie Küchenrollen, Weichspüler und Schoko-Riegel mit Nussfüllung noch im Laden ein. Dann wechselten wir zu online Shopping und freuten uns über den Komfort. Jetzt schwören wir auf mobile und „google.express“. Wir starten den Einkaufsprozess meist am Handy, wann es uns gerade einfällt, etwa Morgens in der Subway oder Abends im Kino, füllen den Warenkorb, wenn notwendig, ganz nahtlos daheim am Tablet weiter auf, und bekommen alles wenig später frei Haus geliefert. Dass google.express bei der Zusammenstellung unserer Order in Windeseile diverse Großmärkte „abklappert“ und uns damit eine Stange Geld spart, macht das Einkaufserlebnis nochmals um Vieles erfreulicher. Mit unserer Vorliebe für m-Commerce liegen wir, im Übrigen, ganz im Trend. Wie eine neue Studie von Custora zeigt, hat sich mobile Shopping nämlich in den letzten vier Jahren zu einer 50 Milliarden Dollar-Industrie entwickelt. Interessant ist dabei auch, welche Marketingdisziplin den m-Commerce Boom antreibt.

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Kampagne mutiert in 24 Stunden vom Knüller zum Killer

Eigentlich schwört fast jeder, den ich kenne, dieser Tage auf die eine oder andere “Low Carb” Diät. Weißbrot, Kartoffeln und Nudeln scheinen, weitgehend ausgedient zu haben. Man isst stattdessen Fleisch, Fisch und Eier. Typisch italienische Pastalokale müssen sich also dringend etwas einfallen lassen, um dem kulinarischen Trend entgegenzuwirken. Das ist verständlich. Weniger verständlich aber dafür umso verblüffender ist die paradoxe Entwicklung der neuen Olive Garden-Kampagne, die trotz — oder vielleicht gerade wegen — ihres Megaerfolges rasch zum Megaflop mutierte. Das alles kam so:

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Schluss mit der High-Tech Hype? Der neueste virale Hit von IKEA, und was man daraus lernen kann

Gestern bat uns ein Kunde aus der High Tech-Branche um Hilfe. Wir sollten seine Präsentationsunterlagen überarbeiten. Sie seien zwar mit großer Sorgfalt und nach neuesten Erkenntnissen entwickelt worden, würden aber bei seinen Zielgruppen nicht so recht ankommen. Ein Blick auf die Unterlagen verdeutlichte das Problem. Die visuelle Aufbereitung und die dargestellten Produkt-Features waren eindrucksvoll. Zu eindrucksvoll. Vor lauter Eindrücken verlor man als Zuschauer nämlich den Überblick über das Wesentliche und schaltete kurzerhand ab. Das Problem haben heute viele Unternehmen. Und genau diese Erkenntnis machen sich die clever-verschrobenen Marketingexperten von IKEA bei der Promotion ihres neuen Produktkataloges zu Nutze.

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Email Marketing: Nicht sexy aber sehr rentabel

Kaum jemand spricht darüber, aber alle tun es. Wer Kunden akquirieren, engagieren und langfristig halten will, der greift zu Email Marketing. Kein Wunder, die Disziplin ist wirksam und überaus rentabel. Laut EmailExpert glänzt sie mit einem sagenhaften ROI (Eine Investition von einem Dollar bringt im Schnitt knapp 45 Dollar) ! Rechtzeitig zur anstehenden Feiertagssaison fragen sich Händler denn auch, wie sie ihre Kampagnen weiter optimieren können. Eine neue Studie von Yesmail, die die Entwicklung von Email Marketing in den letzten fünf Quartalen verfolgt hat, gibt Auskunft. Wichtigste Erkenntnis: Es gilt, die Diskrepanz zwischen mobilen Öffnungs- und Klickraten zu verringern. Denn mobile Geräte stehen zwar für zwei Drittel der Öffnungen, aber nur knapp über ein Drittel der Klicks.

Laut Yesmail werden dieses Jahr zwar 9% mehr Emails verschickt, aber 3% weniger geöffnet als im Vorjahr. Und „unique“ Klickraten sind sogar um ganze 14% gesunken. Abonnenten werden also immer selektiver.

Besonders deutlich wird die Entwicklung im mobilen Bereich. Während knapp 65% aller Email-Öffnungen auf Handys und Tablets erfolgen, sind es bei den Klicks nur 35%. Klar, Menschen sind unterwegs beschäftigt und abgelenkt; die kleineren Bildschirmflächen eignen sich auch nicht so gut für die nähere Betrachtung, wie ihre größeren Pendants am Desktop. Deshalb ist es auch verständlich, dass das Verhältnis zwischen mobilen Öffnungs- und Klickraten, das im letzen Quartal im Schnitt 9,3% erreicht hat, nicht mit den 23% konkurrieren kann, die am Desktop erzielt worden sind. Dieser Grundsatztrend macht sich im Übrigen, zumindest laut Studie, in allen Sparten bemerkbar.

Mobile Activity By Industry (% of Email)
Industry Mobile Clicks Mobile CTO Desktop CTO
B2B 50% 5% 14%
Consumer Services 59% 15% 28%
CPG 53% 8% 26%
Entertainment 47% 7% 38%
Financial Services 51% 2% 12%
Healthcare 41% 14% 34%
Hospitality/Travel 57% 8% 19%
Insurance 59% 21% 32%
Marketing/Advertising 38% 5% 17%
Publishing 42% 13% 26%
Retail/Wholesale 56% 8% 18%
Technology 43% 4% 30%
Source: Yesmail Interactive, August 2014

Verständlich ist sie also, die Entwicklung, aber nicht wirklich langfristig akzeptabel. Denn wenn es um Konversionen und Umsätze geht, müssen auch die mobilen Klickraten stimmen. Zwar setzt sich der mobile Einkauf gegenüber dem Desktop-Shopping erst graduell durch und auch die durchschnittlichen Ausgaben sind auf Handys und Tablets immer noch deutlich niedriger als am Computer, aber der Trend hin zum mobilen Shopping ist unaufhaltbar.

Händler, die ihr Email Marketing für die kommende Feiertagssaison optimieren wollen, sollten also trachten, ihre Abonnenten auf den mobilen Geräten zunehmend zu engagieren. Wie? Mit spannenden, relevanten, personalisierten, ansprechend aufbereiteten Email-Inhalten, die Zeit-, Orts- und Medium-gerecht präsentiert werden. All das klingt anspruchsvoll, ist aber, dank Big Data und einer Reihe innovativer Email-Technologien und –Strategien, möglich und allemal vielversprechend.

Aus der Marketing-Metropole New York:
Yvette Schwerdt

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Plus ça change… Marketing leidet immer noch an mangelndem Rentabilitätsnachweis

Neue Technologien, Erkenntnisse, und Taktiken haben das Marketing in den letzten Jahren grundlegend verändert. Wer, wie ich, das Metier noch im letzten Jahrhundert praktiziert hat, der staunt nicht schlecht über die atemberaubenden Innovationen, die es uns heute erlauben, Kunden und Interessenten zu engagieren und unsere Geschäftsziele voranzutreiben. Trotz der rasanten Erneuerung zeigt das Grundsatzproblem im Marketing aber erstaunliche Beständigkeit. Jedenfalls erachten viele CMOs die Unfähigkeit Umsatzergebnisse direkt auf einzelne Marketinginitiativen zurückzuführen als ihr größtes Berufsrisiko. Weiterlesen

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Spendenverweigerer? Spaßverderber? Weder noch! Die #ALSIceBucketChallenge und ihr Erfolgsgeheimnis

Marketingexperten überlegen immer wieder, wie sie einen viralen Hit landen können. Viele schwören auf Promis und Humor. Zu Unrecht, wie Statistiken und Messungen, mittlerweile deutlich machen. Allein bei der neuesten Eiskübel-Herausforderung der Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)-Forschung, besser bekannt unter dem Hashtag #ALSIceBucketChallenge, scheinen die beiden Faktoren dennoch zu einem beispiellosen Erfolg beigetragen zu haben.


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Lucky goes eCommerce. Weitere Glückspilze dürften folgen.

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Die digitale Revolution ging gar unsanft mit Zeitschriften um. Viele fegte sie einfach gnadenlos vom Markt, anderen verpasste sie ein blaues Auge. Selbst die Shopping-Bibel Lucky, die sich lange wacker hatte halten können, kämpft letztens ums Überleben. Die Werbeeinnahmen des Conde Nast-Titels sind dieses Jahr wieder um 14% gefallen. Jetzt hat sich der Mutterverlag aber eine ungewöhnliche Lösung für das in Bedrängnis geratene Blatt einfallen lassen. Die Print- und Digital-Komponenten von Lucky werden mit der eCommerce-Plattform von BeachMint zusammengeführt und in ein eigenständiges Unternehmen integriert. Aber 2015 können Leser dann alles, was sie in der Zeitschrift sehen, auch direkt bei Lucky kaufen.

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Trackvertising: der perfekte Mix von Marke und Musik  

Jetzt ist es offiziell: Activia hat Volkswagen in Sachen Videomarketing-Erfolg am Dienstag morgen den Rang abgelaufen. Der VW-“Super Bowl”-Spot “The Force” hatte in fast zwei Jahre lang den ersten Platz gehalten und wurde bis dato laut Unruly Media über Facebook, Twitter und Konsorten knapp 5,3 Millionen Mal geteilt. Der neue Spot der Joghurtmarke, der eigens für die Fußballweltmeisterschaft kreiert wurde, kommt bereits auf knapp 5,7 Millionen Shares. Bei den Ansichten fällt der Vergleich noch wesentlich günstiger für Activia aus. Der VW-Spot wurde 60 Millionen Mal, das Activia-Video 275 Millionen Mal gesichtet. Beobachter fragen sich natürlich, worauf dieser sensationelle virale Videoerfolg zurückzuführen ist. Die Antwort: Trackvertising.


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Wie man hartnäckige politische Gegner zum Nachdenken bringt

Im politischen Marketing geht es darum, Menschen von der Überlegenheit einer gewissen Causa oder einer bestimmten Person zu überzeugen. Das ist schon diffizil genug. Noch schwieriger wird es, wenn man eingefleischte Andersdenkende umzustimmen sucht. Aktuelles Beispiel: Der gegenwärtige Gaza-Konflikt, bei dem Beobachter offenbar immer hartnäckiger an ihrer Sichtweise festhalten. Zwar bemühen sich Marketingexperten redlich, mit konventionellen Kampagnen zu punkten. So warten beispielsweise führende israelische Agenturen mit nachstehenden, visuell-untermalten Botschaften auf. Klar, sie finden bei Anhängern Gefallen. Ob sie aber auch Opponenten zum Nachdenken bringen, bleibt fraglich. Größere Erfolgschance verspricht eine Taktik, die kürzlich von der Tel-Aviv Universität enthüllt wurde. Anstatt auf Didaktik, setzt sie auf extreme Zustimmung.

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Facebook: Megaerfolg mit mobiler Werbung

Vor zwei Jahren hatte ihn die Businesswelt fast abgeschrieben. Dem blutjungen Megamilliardär, Mark Zuckerberg, schien kurz nach dem missratenen IPO von Facebook, die Luft auszugehen. “Der Crash wird kommen. Und Facebook, der vermeintliche Weltveränderer, der in Wirklichkeit nichts weiter ist, als ein Werbungs-getriebener Site, wird mit allen anderen untergehen”, schrieb damals Michael Wolff. Das Web als profitables Werbemedium sei ein Trugschluss, der sich nicht länger ignorieren ließe, so der Medienexperte weiter. Zuckerberg blieb angesichts dieser düsteren Prognosen ungerührt optimistisch. Wie sich herausstellt, mit gutem Grund. Heute steht die Facebook-Aktie auf einem Rekordhoch. Der Grund: Facebook hat herausgefunden, wie man im mobilen Umfeld Geld verdient.

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