Wie wir  heute shoppen und warum

Screen Shot 2016-02-10 at 3.35.33 PMIn New York soll es morgen wieder kalt werden. Deshalb wollte ich mir heute noch rasch ein paar Stiefel kaufen. Nun ist der Winter doch schon recht fortgeschritten, und die Auswahl in den Läden entsprechend beschränkt. Zudem stand ich wieder mal unter Zeitdruck. Also griff ich am Weg ins Büro zum Handy, checkte erst Mal, welche Modelle mein Lieblingskaufhaus noch im Angebot hatte, wählte das passende aus, stellte sicher, dass es stationär verfügbar war und klickte auf “Buy” mit der Auflage, das neu erstandene Schuhwerk wenige Stunden später im nahegelegenen Laden abholen zu können. Es war eine effiziente Omni-channel-Einkaufserfahrung, die insgesamt wohl weniger Zeit in Anspruch nahm, als die detaillierte Niederschrift ihrer Abwicklung. “Mobile” spielte dabei, wie es in solchen Szenarien häufig der Fall ist, eine zentrale Rolle. Wie amerikanische Verbraucher heute shoppen, welche Plattformen sie einsetzen und warum, das hat Facebook jetzt im Verbund mit GfK in einer aktuellen Studie ermittelt. Hier einige der genannten Argumente.

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Wer die Wahl hat, braucht ein Erlebnis

ChoiceWenn meine deutschen Freunde uns hier in den USA besuchen, staunen sie immer über die lokale Angebotsvielfalt. Hier könnte man so richtig aus dem Vollen schöpfen, schwärmen sie anfangs. Allein, wenn es dann zur Kasse geht, wird oft gezögert. Die schiere Anzahl der Optionen wirkt überwältigend und erschwert die Entscheidungsfindung. Das Problem ist natürlich nicht auf meine Freunde und auch nicht auf Amerika beschränkt, selbst wenn es hierzulande potenziert auftritt. Allerorts überlegen Unternehmen, wie sie ihre Marken aus der Wettbewerbsmasse hervorheben können. Viele suchen Rat bei der modernen Gedächtnispsychologie und bei Walt Disney.

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Sex in der Werbung: Noch ein Thema?

Gestern fand im Symphony Space in Manhattan eine faszinierende Lesung statt. Der Titel – Selected Shorts: Death, Sex and Money – war schon mal vielverheißend. Die cleveren Stories, köstlich-vorgetragen, übertrafen unsere Erwartungen dann nochmal um ein Vielfaches. Tatsächlich handelten die Kurzgeschichten von den  Themen „Tod, Geld und Sex“ — Inhalte, die, zumindest laut Veranstalter, “in höflichen Unterhaltungen allzu häufig vermieden werden”. Hmmm… wirklich? Im Marketing, jedenfalls, wird das Thema Sex sicher nicht vermieden. Das freut manche und ärgert viele. Vor allem Frauen wehren sich mit zunehmender Vehemenz gegen Werbesujets, die sie als objektivierend und demütigend empfinden. Eine dieser Damen ist jetzt prominent gegen die „entwürdigenden Darstellungen von Frauen in der Werbung“ ins Feld gezogen. Ihre Waffe: ein Werbespot. Ausgerechnet!

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Brauchen langweilige Produkte aufregendes Marketing? Eine Lehre in Sachen Markenführung

Vor einigen Jahren berieten wir einen europäischen Stempelhersteller in Sachen Deutschland-Amerika Marketing. Eines Tages bat mich der Kunde zu einem Gespräch über Branding. Wie, so fragte er mich damals sinngemäß, könne er seine Marke aus dem generellen Einheitsbrei hervorheben? Wie ihr mehr Sex Appeal verpassen? Wie sie aufregender, auffälliger, spannender machen? Ich blickte ihn ob seines Anliegens verwundert an. Ein Standard-Produkt, wie ein Stempel es nun mal ist, müsse nicht mit Fanfare beworben werden, erwiderte ich. Vielmehr gelte es, Eigenschaften, wie Qualität, Hersteller-Verlässlichkeit, Sortiment, und Liefertreue zu betonen. Mein Kunde schüttelte wenig überzeugt den Kopf. Kein Wunder. Ich hatte Unrecht.

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Emotional Analytics: die neue Zauberformel im Marketing?

RealeyesWir fotografieren, wir filmen, wir formulieren. Wir Content Marketing-Liebhaber produzieren Inhalte am laufenden Band. Stehen sie schließlich, bleibt uns nicht viel anderes übrig, als zu hoffen. Hoffen, dass die Resultate unsere Zielgruppen interessieren, faszinieren und engagieren. So war’s zumindest bislang. Jetzt wollen sich Content Marketer aber nicht mehr mit vager Hoffnung und ungenauen Methoden, wie Fokusgruppen, zufrieden geben. Sie verlangen Gewissheit. Und setzten dabei auf neue Technologien, die die emotionalen Reaktionen der Zuschauer beim Content-Konsum messen. Kein Wunder also, dass führende Medienagenturen, wie MediaCom, ihren Kunden nun anbieten, die Wirkung ihrer Unternehmensinhalte vorab, per fortschrittlicher Gesichtserkennung und –analyse zu eruieren. Zu diesem Zweck setzt MediaCom auf die Technologie von Realeyes.

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Werbung à la Trump

Lange Zeit tönte er, er bräuchte keine Werbung, weil er ja ohnehin ständig die Schlagzeilen bestimme. Unrecht hatte Donald Trump mit dieser selbstsicheren Einschätzung nicht. Im letzten Halbjahr verging kaum ein Tag, in dem der republikanische Präsidentschaftskandidat nicht diverseste US-Medien prominent zierte. Jetzt hat es sich Trump offenbar aber doch anders überlegt. Diese Woche schaltete er in einigen amerikanischen Schlüsselstaaten seinen ersten TV-Spot. Er wurde, genau wie ihr stolzer Sponsor, in kürzester Zeit zum Stadtgespräch. Woran das liegt? Sehen wir uns den Clip erst einmal an.

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Content Marketing 2016: Ein (!) Tipp

Es wird wieder einmal Zeit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und einen Blick nach vorne zu wagen. Content Marketing-Experten ziehen denn auch fleißig Lehren aus der jüngsten Vergangenheit und geben sie in Form von Tipps für die künftig erfolgreichere Arbeit weiter. Ich möchte mich diesen Experten heute, mit nur einem – allerdings wie mir scheint, besonders wichtigen – Tipp anschließen. Mein Rat: Vergessen Sie beim Content Marketing – sprich bei Ihren Bemühungen, Kunden regelmäßig mit wertvollem Content zu beliefern – niemals auf Ihr eigentliches Ziel im Marketing. Zwei Beispiele, zum besseren Verständnis:

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Marketing auf Snapchat

Wir Marketer haben’s nicht leicht. Jetzt, wo wir Social Media Marketing endlich einigermaßen gut im Griff haben, müssen wir wieder umdenken. Der neue Plattform-Liebling heißt nämlich weder Facebook, noch Twitter oder Instagramm, sondern Snapchat. Ausgerechnet. Dabei galt das System bis vor kurzem noch als unseriös. Die Kurzlebigkeit der geposteten Inhalte und ihre häufig zwielichtige Natur drängten die App ins Marketing-Abseits. Jetzt feiert sie dank der Generation Z aber ein Comeback.

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Only in America? Oder könnte Trump auch in Deutschland triumphieren?

5440002785_7b1ed0ac3e_m„Was um alles in der Welt ist bei Euch in Amerika los,“ fragen mich meine deutschen Freunde fassungslos. „Ihre werdet am Ende noch Trump zum Präsidenten wählen!“ Anfangs habe ich diese Kommentare lächelnd abgetan. Jetzt wird es aber an der Zeit, ernsthafter über Donald Trump nachzudenken. Nein, es gilt nicht die Person, sondern das Phänomen Trump zumindest ansatzweise zu verstehen und zu eruieren, warum es, trotz aller Widrigkeiten, immer höhere Wellen schlägt. Für Unternehmen und Führungskräfte, die auf der Deutschland-Amerika-Achse unterwegs sind, gilt es auch zu überlegen, ob ein ähnliches Phänomen auch Deutschland erfassen könnte.

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RedCupGate und das Dilemma im multikulturellen Marketing

Nun bin ich seit Jahren im Bereich Deutschland-Amerika Marketing tätig und weiß wie wichtig, aber auch wie diffizil es ist, differenziert auf die unterschiedliche Kulturen in beiden Ländern einzugehen. Dass multikulturelles Marketing aber auch im selben Land immer bedeutender und gleichzeitig auch immer schwieriger wird, beweist die „Red Cup“-Kontroverse, die derzeit die Gemüter in den USA bewegt. Lassen Sie sich davon erzählen:

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