Twitter in Trouble

Im letzten Quartal hat er 361 Millionen US Dollar, sprich 114% mehr als im Vorjahr, eingespielt und seinen monatlich aktiven Kundenstamm um 23% gesteigert. Trotzdem herrscht beim Social Media-Riesen Twitter Unmut. Ihm macht der gleichermassen ätzende Spott von Feinden und Freunden zu schaffen. Den handelte er sich dieser Tage ein, als der neue, unternehmenseigene Finanzchef aus Versehen einen Tweet, der offensichtlich als private Direktnachricht gedacht war, öffentlich versandte. “Ich denke immer noch, wir sollten sie kaufen,” schrieb Anthony Noto unbedarft in die Welt hinein. Er habe einen Plan. Gut, der Inhalt der M&A-Nachricht war harmlos. Der Fehlgriff in der Versandart verdeutliche aber, so Beobachter schadenfroh, die Achillesferse der Plattform: ihren mangelnden Benutzerkomfort. Mir scheint, das Problem, so es ein Problem gibt, liegt woanders.

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“Adaptive Content” und der neue Anspruch im Content Marketing

Ganz neu ist er nicht mehr, der Gedanke, Inhalte Plattform-übergreifend zu personalisieren. Fortschrittliche online Händler, etwa, haben nicht nur für unterschiedliche Kundenphenotypen, sondern auch für deren jeweiligen Status im Einkaufsprozess unterschiedliche Inhalte parat. Zudem passen sie diese Inhalte auch dem eingesetzten Medium an.  Trotzdem setzt sich das Konzept des “Adaptive Content” nur zögerlich durch. Schade, denn es gilt als erwiesen, dass online Besucher, die aktuell, personalisiert angesprochen werden, bis zu 10 Mal häufiger konvertieren, als andere. Warum also der Verzug?
Weil Adaptive Content strategisches und technisches Know How, sowie profundes Können und Fingerspitzengefühl in der Inhaltsproduktion voraussetzt.

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Die Taylor Swift-Spotify-Story und ihre Lehre für das Content Marketing

“Biete unsere professionellen Leistungen niemals umsonst an”, ermahnte mich dereinst ein Vorgesetzter streng. Er hatte beobachtet, wie ich einem potentiellen Kunden die Ergebnisse einer unserer aktuellen Umfragen kostenfrei weiterleiten wollte.  Als Vorleistung. Mein Boss fand das konterproduktiv. “Was man gratis bekommt, wird als wertlos empfunden”, deklarierte er.  Ob Taylor Swift der gleichen Meinung ist, da sie nun ihre Musik von Spotify, der weitgehend kostenfreien Streaming-Plattform, abgezogen hat? Eher nicht. Die Pop Sängerin weiß, wie sehr ihre Fans ihre Arbeit bewundern. Was also steckt hinter ihrem Entschluss?

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Die optimale Länge diverser online Texte

320px-Measuring-tapeWer gerne schreibt, ist meist auch kreativ. Und kreative Menschen wollen frei schaffen, ohne sich allzu vielen Einschränkungen zu unterwerfen. Zu dumm. Denn obschon der Leitsatz, “Size does not matter” Sinn macht, kommt es im Marketing generell, und im Social Media Marketing speziell, offenbar sehr wohl auf die Länge an. Das behaupten zumindest SumAll und Buffer, die Social Media Analytiker, die in nachstehender Infographik die ideale Länge jeglicher Markentexte verdeutlichen. Klar, dieses Idealmaß variiert je nach Plattform. So generieren Twitter-Updates mit weniger als 100 Zeichen 17% mehr Engagement als längere Tweets, Facebook-Posts mit weniger als 40 Zeichen punkten um 86% mehr als ihre wortreicheren Pendants und LinkedIn-Messages mit weniger als 25 Worten werden am häufigsten weitergeleitet. Die komplette Infographik finden Sie am Ende dieser Post.

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Schluss mit “Storytelling”

In modernen Marketingabteilungen – groß und klein – spricht derzeit alles von den Reizen des Corporate Storytelling. Man schwärmt von der Markenstory und ist fest entschlossen, sie zu hegen und zu pflegen und sie an allen Touch-Points zu vermitteln. Nun liegt es mir fern, gegen eine gut-erzählte Geschichte zu wettern. Schließlich bin ich selbst einer ihrer größten Verfechter, weil sie erwiesenermassen Nervenzellen anfeuert, Emotionen wachruft und Zuhörer damit zum agieren, sprich zum kaufen, animiert. Allerdings geht mir das ewige, undifferenzierte Gerede über Storytelling, das den Ausdruck zum hohlen Modewort degradiert, auf die Nerven. Dass es auch anders geht, zeigt beispielsweise folgende TV-Werbung aus Israel.

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Sex zum Einschlafen, Stories zum Aufwachen, und was wir daraus lernen können

Die Power einer meisterhaft-erzählten “gute Nacht-Geschichte” ist allseits bekannt. Jetzt zeigen Content Marketing-Meister allerdings, dass Stories sich auch ganz vorzüglich zum Aufwachen eignen. Ich spreche von der Kunde der 12-Jährigen Braut in Norwegen, die weltweit Wellen geschlagen hat. Ähnlich viel Aufsehen generiert eine neue Werbung für Sex, die ausgerechnet auf sanfte Einschlaftöne setzt. Was aber haben die beiden Beispiele gemeinsam, und wie passen sie in das moderne Marketing? Weiterlesen

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Wie man die richtigen Mitarbeiter findet: Soft Skills wichtiger als Spezial Know How

Mein grösstes Problem sind meine Mitarbeiter”, beichtete mir kürzlich ein junger Unternehmer. Er hatte vor knapp einem Jahr seine neu- Technologie patentieren lassen, das notwendige Kapital eingetrieben, und einen Start Up gegründet. Offenbar liegt er mit seinem innovativen Angebot goldrichtig. Das junge Unternehmen ist jedenfalls in vieler Munde, und die Nachfrage galoppiert. Nur mit dem Team stimmt was nicht. “Die sind alle Experten auf ihrem Gebiet, bloss miteinander können sie so ganz und gar nicht”, klagt der strapazierte Chef. Ständig gäbe es Zoff und Intrigen. Das würde die Arbeitsleistung beeinträchtigen und die Atmosphäre im Büro vergiften. Selbst die friedfertigsten Mitarbeiter hätten ihre Motivation verloren und nun fürchte er, der interne Unmut könnte sich auch extern bemerkbar machen. Auf meinen Rat, alle Querulanten kurzerhand zu entlassen, reagierte der junge Unternehmer einigermaßen perplex.
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Apple zwischen Bendgate und Brandlove

Am vergangenen Wochenende hatten sie ihren Spaß, die Twitter-Trolle unter den Apple-Antagonisten. Sie feierten Bendgate und deklarierten den neuen Iphone 6 Plus-Launch zum Debakel, weil sich das Gerät in der Hosentasche mancher Kunden leicht verbogen hatte. Ein Videoblogger lieferte, mittels erheblicher Kraftanwendung, den anschaulichen Beweis für das Problem und generierte damit prompt 47 Millionen Ansichten. Rivalen aber auch andere Marken machten sich das populäre Spektakel prompt zu Nutze und gaben ihre teils witzigen und teils ätzenden Kommentare auf den Social Media-Plattformen zum Besten. Apple blieb allerdings ungerührt, setzte die neuen Geräte weiterhin wie warme Semmel ab und durfte sich, einmal mehr, an der liebevollen Loyalität der unternehmenseigenen Fans erfreuen.

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Wie Schokolade fürs Gehirn

Sie sprechen, schreiben, filmen und fotografieren. Die fleißigen Content Marketing-Fachleute produzieren Inhalte am laufenden Band. Allerdings welken viele dieser Inhalte unbeachtet und daher wirkungslos dahin. Nur wenige verschaffen sich rasch und flächendeckend Gehör. Woran genau liegt der Erfolg diese Glückspilze? An der Qualität? Sicher auch. Vor allem aber liegt es an ihrem Potential, Menschen zu faszinieren, meint Jim Davies. In seinem neuen Buch, Riveted: The Science of Why Jokes Make Us Laugh, Movies Make Us Cry, and Religion Makes Us Feel One with the Universe, erklärt der Universitätsprofessor, mit welchen Mitteln man Menschen fasziniert und liefert für seine Thesen auch gleich wissenschaftliche Beweise.

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Traumzielgruppe Baby Boomer: betucht, nicht betagt!

baby-boomer-motorcycle-442244_640Haben Sie Baby Boomern in Ihrem Marketingplan einen Sonderplatz eingeräumt? Wenn nicht, dann sollten Sie das wahrscheinlich rasch nachholen. Denn die heute 50- bis 68-Jährigen sind bekanntlich eine Klasse für sich. Sie wollen so gar nicht in das Klischee alternder Menschen passen. Vielmehr starten sie neue Jobs, kaufen sich flotte Autos und buchen abenteuerliche Weltreisen. Vor allem aber shoppen sie, was das Zeug hält. Und zwar mit Vorliebe online — im Web oder auf mobilen Geräten. Dabei kommt ein hübsches Sümmchen zusammen. Schließlich gebieten die Boomer in den USA über mehr als 70% des verfügbaren Einkommens.

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