SoulCycle zeigt, wie man zur Kultmarke wird

Haben Sie schon von SoulCycle gehört? Nein? Dann bitte unbedingt aufpassen: Die neue Sportsensation genießt in New York nämlich bereits Kultstatus und erobert jetzt auch den Rest des Landes. Es handelt sich um eine Form von Spinning, die Superbodys plus Seelenheil verspricht. Kürzlich habe ich den Trendsport selbst ausprobiert. Und war begeistert. Zugegeben, nicht so sehr vom Training selbst, dafür aber vom Marketing.

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Marketing heute: gezielt, engagierend – und vor allem – respektvoll

DiaperscomGestern fragte mich eine Studentin, ob und wie sich das Marketing in den letzten Jahren verändert habe. Gezielter sei es geworden, personalisierter, engagierender und vor allem respektvoller, antwortete ich ihr. Was ich denn mit “respektvoller” meine, wollte sie daraufhin wissen. Wir, Marketer, würden unsere Kunden heute nicht mehr gnadenlos mit selbstgefälligen Botschaften bombardieren, sondern Rücksicht auf ihre Zeit und ihre Belange nehmen, erwiderte ich ihr. Anschaulicher wäre es vielleicht gewesen, ich hätte ihr von Diapers.com erzählt.

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Mehr Mindfulness im Marketing

mindfulness-731846_640Eigentlich sollte ich an dieser Stelle immer über brandneue Entwicklungen berichten. Diesmal geht es aber um die uralte Praxis der Meditation. Bis vor kurzem noch als Relikt aus den Hippie-Tagen gehandelt, ist sie nämlich jetzt zu einem ultramodernen Lifestyle-Tool mutiert. Gut, man spricht heute weniger von Mediation und mehr von Mindfulness. Man konzentriert sich nicht auf eine Mantra, sondern auf die eigene Atmung. Und anstelle des Buddha und des Maharishi Mahesh Yogi folgt man jetzt westlichen Meistern, wie Jon Kabat Zinn und Andy Puddicombe. Das Prinzip aber hat sich nicht wirklich verändert. Es gilt, Achtsamkeit zu entwickeln. Und zwar in allen Bereichen. Auch und besonders im Business. „To make a killing on Wall Street,“ rät denn auch das Bloomberg Business Journal, „start meditating“.

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Wie man Emotionen einsetzt, um Kundenentscheidungen zu beeinflussen

Hand aufs Herz: Zaudern Sie häufig? Fällt es Ihnen schwer, sich spontan für einen Film, ein Outfit, oder eine neue Zahnpasta zu entscheiden? Dann leiden Sie möglicherweise an einer Störung ihrer Großhirnrinde, genauer gesagt ihrem ventromedialen, präfrontalen Cortex. Klartext: Ihre Gefühlsentwicklung lässt zu wünschen übrig. Das meint jedenfalls der Neurologe Dr. Antonio Damasio in seiner Somatic Markers These. Was Gefühle mit Entscheidungen zu tun haben, wollen Sie wissen? Nun, im Gegensatz zur landläufigen Meinung basiert die gesunde Entscheidungsfindung nicht nur auf kognitiven Prozessen. Komplexe, widersprüchliche Überlegungen können den rationellen Part unseres Gehirns rasch überladen. Ist das der Fall, so kommen teils bewusst und teils unbewusst unsere Emotionen ins Spiel und helfen uns, einen Entschluss zu fassen. Sehen Sie hier, wie Damasio von einem Patienten erzählt, der sich, vor lauter gegensätzlicher, rationeller Argumente, einfach nicht für ein Restaurant entscheiden kann.

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Wearables: Eine neue Marketing-Herausforderung  

man with futuristic glassesEigentlich sollte es umgekehrt sein. Tatsache ist aber, dass der Verbraucher uns Marketern immer einen Schritt voraus bleibt. Das ist mir neulich in der Subway wieder einmal aufgefallen. Alle, aber wirklich alle Fahrgäste hielten nämlich ein Smartphone in der Hand. Zum Email-Checken. Zum News lesen. Zum Spielen. Oder einfach nur so. Und weil sich die Dinger ja doch nicht ganz nahtlos an die Handfläche anpassen und damit mehr oder minder ungelenke Fremdkörper bleiben, ist die nächste Entwicklung bereits abzusehen. Während wir uns noch den Kopf über mobile Marketingstrategien zerbrechen, steigen all jene, die ihr Handy stets griffbereit haben müssen, auf Wearables, sprich auf tragbare Gadgets mit Computer-Power, um.

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Social Shopping: lukrativ und datenträchtig

Sicher: Klamotten-Shopping online ist komfortabel und zeitsparend. Mit dem Vergnügen, im Laden gemeinsam mit Freundinnen so richtig ausgiebig zu stöbern und diverse Outfits anzuprobieren, lässt es sich aber nicht vergleichen. Das weiß auch Nathalie Massenet, die Gründerin des legendären online Modenetzwerks Net-A-Porter. Deshalb ist sie auch so sehr darauf bedacht, das Einkaufserlebnis mannigfaltig anzureichern. So wird bei Net-A-Porter jede Menge wertvoller Content angeboten, etwa Styling-Tipps, Modenews und dergleichen mehr. Jetzt hat die erfolgreiche Unternehmerin, die im letzten Jahr netto 835 Million Dollar erwirtschaftet hat, wieder etwas Neues einfallen lassen. Es handelt sich um eine eigene Social Media App, die Kunden das Einkaufen künftig weiter versüßen soll.

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Marketing auf Meerkat (und Periscope)

16617251877_6d1e2163c3_oWetten, Sie haben schon von Meerkat und Periscope gehört? Die Livestreaming Apps sind zwar noch neu, setzen sich aber im Content Marketing bereits in Windeseile durch. Kein Wunder: Sie kommen dem modernen User-Verhalten ja auch optimal entgegen. Was gestern war und einfach nur passiv konsumiert werden konnten, interessiert heute keinen mehr. Jetzt wollen wir Inhalte aktuell miterleben und mitgestalten. Genau das machen die Livestreaming Anwendungen möglich. Innovative Brands, wie Red Bull und Spotify, haben die Anziehungskraft von Periscope und Meerkat schon erkannt und experimentieren bereits fleißig mit den neuen Social Media Plattformen. Andere werden wohl bald folgen.

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Content Marketing dient nicht der Unterhaltung allein

Unglaublich, wie viel Content wir alle täglich konsumieren. In Amerika sind es, allein auf digitalen Plattformen, mehr als 100.000 Worte. Das hat eine OneSpot-Umfrage kürzlich ermittelt. In Deutschland, wird es sich wohl ganz ähnlich verhalten. Damit die Inhaltsfülle aber auch im Detail wahrgenommen wird und in positiver Erinnerung bleibt, muss sie lebendig und möglichst werbefrei gestaltet werden. Das haben die meisten Marketer mittlerweile erkannt. Deshalb wird Content dieser Tag auch großzügig mit Geist und Gefühl verbrämt. Einziges Problem: Häufig bleibt dabei der Marken- und Produktbezug auf der Strecke. Ein Beispiel:

 

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Marketing auf Tinder

TinderVergessen Sie Facebook, Twitter und Instagram. Die Social Media-Pioniere gehören mittlerweile ja schon fast zum alten Eisen. Millenials begeistern sich neuerdings jedenfalls für eine andere Plattform. Sie heißt Tinder, hat sich der Romantik verschrieben und zählt mittlerweile bereits stolze 50 Millionen User. Dass es ihr zudem gelungen ist den modernen Sprachgebrauch mit Begriffen, wie “Swipe Right” ( „Wisch nach rechts“) und “Swipe Left” („Wisch nach links“) zu prägen, zeugt ebenfalls für Ihre steil-ansteigende Popularität. Der rasante Erfolg der Dating App hat natürlich auch die Aufmerksamkeit der Marketer auf sich gezogen. Und obschon Tinder noch kein offizielles Werbeangebot hat, wagen sich mutige Unternehmen bereits mit originellen Kampagnen an die App heran. Hier ein paar Beispiele.

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Wie man sich in Amerika unbeliebt macht  

happy-mothers-day-48963_1280Nun lebe ich ja schon lange in New York und habe mich der Kultur und den Gepflogenheiten meines Gastlandes weitgehend angepasst. Ich rufe flüchtigen Bekannten ein joviales “Hi, How Are You” zu, warte aber ihre Antwort nicht ab, esse Pizza ohne Besteck, hole mir morgens auf dem Weg zur Subway noch rasch meinen Starbucks-Fix, und vergesse sogar ab und an, im Lift zu grüßen. Ja, natürlich gibt’s bei uns Turkey am Thanksgiving und Feuerwerke am 4. Juli. Aber an eines kann ich mich nicht gewöhnen. Ich spreche vom Muttertag. Ausgerechnet.

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