Schwerdt-Blog lässt Mikrofon fallen und hebt es an neuer Stelle wieder auf

Was haben US-Präsident Obama, Prince Harry und Beyoncé gemeinsam? Sie alle ließen kürzlich, sichtlich beschwingt, das Mikrofon fallen. Die Bewegung, die in der Rapper-Szene ihren Ursprung fand, ist im Handumdrehen zur „IN-Geste “ des Jahres aufgerückt. Was sie ausdrückt? Abschließende Zufriedenheit nach einer gelungenen Leistung! „Voilà, so vermittelt sie ganz ohne Worte, „ich hab getan, was zu tun war und gesagt, was zu sagen war. Punkt. Ich bin hier raus. “ Warum ich Ihnen das erzähle? Zweitens weil ich Ihnen nachstehend schildern will, wie clever eine Agentur in New York die coole Geste letzte Woche zu nutzen wusste. Und ersten weil ich selbst, nach der heutigen Post, das Mikrofon fallen lassen werde. Zumindest an dieser Stelle. Aber keine Sorge: Der Schwerdt-Blog geht weiter. Spannende, interessante Marketingnews und zwar nicht nur aus den USA, sondern aus der ganzen Welt, finden Sie künftig unter www.schwerdtblog.com

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Marketing für Minderheiten

Früher galten sie als Freiwild. Jetzt wehren sich die gesellschaftlich Unterdrückten. Frauen, Übergewichtige, Minderheiten, Menschen die anders aussehen, lieben und leben als die meisten, sie alle kämpfen mit wachsendem Erfolg gegen tradierte Vorurteile. Dass die Marketingindustrie sie dabei zunehmend unterstützt — ich erinnere hier nur an die Dove Real Beauty-Kampagne — steht außer Zweifel. Dass ihre Beweggründe nicht unbedingt altruistisch sind, wohl auch. Jüngstes Beispiel: Pensionisten streben einen gesellschaftlichen Wandel an. Und Marketinginitiativen, wie Advanced Style und Disrupt Aging, geben ihnen dabei kräftig Rückenwind.
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Online Händler aufgepasst: Mit diesen Tricks bekommen Sie mehr Klicks

Online Marketer überlegen immer wieder, wie sie Kunden noch mehr engagieren und zusätzliche Klicks generieren können. Dabei achten Sie besonders auch auf die sogenannte Micro Copy, sprich die kurzen Texte in Links, Handlungsaufrufen und Registriertasten. Empirische Tests haben nämlich erwiesen, dass oft ein einziges Wort in diesen Kurztexten die Klickraten maßgeblich beeinflussen kann. Susan Weinschenk rät, sich bei der Wahl der richtigen Worte auf menschliche Verhaltensmuster zu besinnen. Kürzlich hat die Autorin und Bloggerin beispielsweise dargestellt, dass Kunden stärker auf Haupt- als auf Zeitworte reagieren.

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Private Gedanken zum Holocaust-Gedenktag*

Yom_Hashoah_candleSie ist sehr elegant. Zierlich und fein und stets sorgfältig gekleidet. Auch ihr Benehmen zeugt von vornehmer Zurückhaltung. Einzig, wenn sie auf Antisemitismus stößt, da verliert Dora die Fassung. Da wird sie zur Löwin. Kein Wunder. Sie war als ganz junges Mädchen knapp ein Jahr lang im Konzentrationslager Auschwitz. Dort hat sie Vater und Bruder verloren. Dort musste sie, zum Skelett abgemagert, ebenso schwere wie sinnlose Sklavenarbeit verrichten. Dort hat sie, entgegen aller Widrigkeiten, überlebt. Zweimal wurde Dora nach links, sprich in den Gaskammer-Tod, geschickt. Zweimal wurde sie, wie durch ein Wunder, gerettet.

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Die Macht der Worte

Screen Shot 2016-04-28 at 3.39.02 PMWenn ich, nach langem Flug, in meiner Geburtsstadt Wien lande, kommt stets Freude auf. Ich freue mich auf mein Elternhaus, auf die Lieben, die mich dort erwarten, auf meine Freunde, auf mannigfache kulturelle und kulinarische Leckerbissen, und weil ich nun einmal ich bin, auf den Genuss, allerorts in meiner Muttersprache zu schwelgen. Allein, dieser Genuss wird mir bisweilen vergällt. Letzten Dienstag, etwa, fiel mir eine große Juwelenwerbung in der Flughafen-Ankunftshalle auf. Grafisch war da nichts auszusetzen. Allein die Worte, die prominent auf dem Plakat prangerten, machten mir zu schaffen. „IN EVERY WOMAN IS A QUEEN“ stand nämlich, da zu lesen. Warum die Tagline für eine Schweizer Uhr in English konzipiert wurde, war mir schon mal schleierhaft. Dass sie dann auch noch grammatikalisch zu wünschen übrig ließ, wunderte mich zusätzlich.  Besonders enttäuschend war für mich aber die Tatsache, dass hier fahrlässig mit Worten umgegangen worden war.

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Geht dieses Content Marketing zu weit?

Wenn Sie den Schwerdt Blog lesen, wissen Sie vielleicht, dass ich ein Fan des Content Marketings bin. Die Kunst, Unternehmensziele voranzutreiben, ohne vordergründig zu werben oder zu verkaufen, entspricht dem modernen Zeitgeist, überzeugt den heutigen Kunden, und rechnet sich meist gleich mehrfach. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Unternehmen für das Content Marketing entscheiden. Einige treiben die Sache aber jetzt offenbar auf die Spitze. Jüngstes Beispiel: L’Oreal.

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In New York feiert die Außenwerbung ein triumphales Comeback

AR-304119991.jpg&MaxW=700&cci_ts=20160412101601Vor kurzem noch hatte man sie als hoffnungslos veraltet abgeschrieben. Jetzt feiert die Außenwerbung ein triumphales Comeback. Auch und besonders in der Marketing-Metropole New York. Paradebeispiel: die neue 10-Stock-hohe Kletterwand, die Toyota am Times Square hat errichten lassen, um der Welt den neuen RAV4 Hybrid vorzustellen. „How far will you take it” lautet der Kampagnen-Slogan, der auch die spektakuläre Wand ziert, und auf die Hochleistungskraft des neuen Fahrzeugs anspielt. Hochleistungen, im wahrsten Sinne des Wortes, erbrachten denn auch jene Wagemutige, die die RAV4-Wand am Times Square emporstiegen. Etwa Christine Fate. Die Kletteraktion der jungen Dame sorgte denn auch nicht schlecht für Aufsehen.

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Warum deutsche Unternehmen in Amerika auf Transcreation setzen sollten

Die junge Frau trachtete, sich ewiglich an ihren Freund zu binden. Nachdem sie Babylon als Übersetzungstool konsultiert hatte, wollte sie sich die Worte “Ich liebe [Name des Glücklichen]”, in Hebräisch, auf den Nacken stechen lassen. Aber ach! Als sie aus dem Tattoostudio kam, stand auf ihrer zarten Haut zu lesen: “Babylon ist das weltweit führende Wörterbuch und Übersetzungssystem.” Nein, das ist kein Scherz. Die Arme war tatsächlich Opfer eines Übersetzungsmalheurs geworden. Sie ist nicht die einzige. Auch bei Unternehmen, die international tätig sind, gibt es immer wieder, erheiternde Übersetzungskalamitäten zu bestaunen. Ich erinnere hier nur an den Flop der amerikanischen Papiertaschentücher, die in Deutschland unter ihrem Markennamen “Puffs” eingeführt wurden. Diese Post sei also einem Thema gewidmet, dass die Geschicke des internationalen Marketings zunehmend bestimmt. Ich spreche von der Transcreation (Transkreation).

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Der neue Retail-Trend: “Slow Shopping”

Whiskey Bar bei Club Monaco

Es ist noch gar nicht lange her, da zählten Geschwindigkeit und Effizienz zu den unabdingbaren Erfolgskriterien im stationären Handel. Es galt, den Shopper, ähnlich wie im online Umfeld, rasch durch den Laden zu schleusen und zum Ziel zu führen. Wie sich jetzt herausstellt, war diese Taktik ganz verkehrt. “Wenn Sie sich in einem Origins Laden hinsetzen, geben Sie wahrscheinlich 40% mehr aus, als wenn Sie stehen bleiben”, schrieb Ellen Byron kürzlich im Wall Street Journal. Erkenntnisse wie diese sind mittlerweile vielfach empirisch nachgewiesen und haben eine radikale Veränderung im stationären Handel eingeläutet. Tatsächlich suchen heute immer mehr Läden, die Einkaufserfahrung zu verlangsamen. Der neue Trend heißt denn auch: „Slow Shopping“.

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Zu geistreich?

Die Welt blickt betroffen auf Brüssel, den Schauplatz des jüngsten Terroranschlags.  Vielen Menschen ist es ein Bedürfnis, auf den Anschlag zu reagieren, Solidarität mit den Opfern zu bekunden und ihrer Ablehnung gegen Hass und Gewalt, Ausdruck zu verleihen. Dabei greifen manche auch zu cleveren Motiven. Beispiel: Folgendes Foto, das auf Social Media dieser Tage die Runde macht. (Siehe nachstehend Update zu dieser Post)

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